Oliver Gehrs ist Journalist und Verleger

von Die Party Hannover-Ost (Kommentare: 0)

Nein. Journalist ist er definitiv nicht, denn Journalisten berichten objektiv. Oliver Gehrs hingegen will gar nicht berichten, er will erziehen. Und zwar zum rechten, also linken, Glauben. Woher wir das wissen? Weil wir Gehrs’ neuen Hetzartikel gegen Roger Köppel gelesen haben – zumindest so weit, wie er ohne Abonnement lesbar ist.

http://uebermedien.de/18383/roger-koeppel-wills-wissen/

Es fängt gleich mit einer Lüge an: Der Klimawandel sei ein wissenschaftliches Faktum. Damit meint er natürlich den vom Menschen verursachten Klimawandel. Daß sich das Klima im Laufe der 5 Milliarden Jahre, die die Erde existiert, geändert hat, wird kein normaler Mensch bezweifeln. Es ist z.B. bekannt, daß es im Mittelalter deutlich wärmer war als heute – und zwar ganz ohne Industrie- und KFZ-Abgase.

Klimawandel gibt es also. Aber ob es vom Menschen verursachten Klimawandel gibt, ist höchst zweifelhaft. Der ehemalige US-Vizepräsident und jetzige „Klimaaktivist“ Al Gore hatte ja im Jahre 2007 vorausgesagt, daß in 5-10 Jahren das Eis am Nordpol geschmolzen sei. Also jetzt. Und daß der Wasserspiegel dann um 6-7 Meter steigen würde. Dann wäre Hannover inzwischen Hafenstadt. Davon haben wir hier aber bisher nichts bemerkt. Abgesehen davon ist unter dem Nordpol kein Land, d.h. es gilt das „Prinzip des Archimedes“ und das Schmelzen des Nordpoleises würde den Wasserspiegel um exakt Null Zentimeter erhöhen. Das kann ja jeder mal mit einem Eiswürfel in einem Glas Wasser ausprobieren.

Oliver Gehrs scheinen wirkliche wissenschaftliche Fakten aber nicht zu interessieren, zumindest dann nicht, wenn sie nicht zu seiner „Gesinnung“, also Weltanschauung passen. Sonst wüsste er, daß es niemals „Mode“ wurde, gegen Asylanten (er nennt sie politisch korrekt „Migranten“, obwohl das etwas ganz anderes ist) Stimmung zu machen. Es ist nur leider so, daß die Leute irgendwann gemerkt haben, daß sich in unserem Land etwas verändert hat, daß diese Veränderungen nicht gut sind und daß sie mit den Asylanten zu tun haben. Wenn man sich z.B. die Kriminalstatistik anschaut, kann man feststellen, daß „Merkels Gäste“ bei Vergewaltigungen, Morden und Terroranschlägen massiv überrepräsentiert sind. Aber wie gesagt: Für Gesinnungstäter wie Oliver Gehrs sind Fakten nur dann interessant, wenn sie zur Weltanschauung passen. Man nennt das „Tunnelblick“: Alles, was unerwünscht ist, wird ausgeblendet.

Gehrs schafft es in besagtem Artikel tatsächlich, in den ersten 10 Zeilen drei Lügen unterzubringen: Angeblicher Klimawandel, angebliche Hetze gegen Asylis, und Nummer drei: Die TV-Redaktionen hätten keine Deutschen gefunden, die in Talkshows gegen Einwanderung polemisiert. Die Wahrheit ist: Man wollte niemanden finden, weil das ja nur den Räääächten nützen würde. Sonst hätte man nämlich jeden beliebigen AfD- oder NPD-Politiker einladen können. Oder Thilo Sarrazin. Oder Heinz Buschkowsky. Daß diese völlige Einseitigkeit in der Gästeauswahl einen Verstoß gegen § 11(2) des Rundfunkstaatsvertrages darstellt, sei hier nur am Rande erwähnt.

Drei Lügen in 10 Zeilen – das muß man auch erst mal schaffen. Eigentlich sogar vier, denn in einem Nebensatz gelingt es dem Autor, Asyl und Einwanderung gleichzusetzen. Obwohl doch völlig klar ist, daß Asylanten nur so lange bleiben, bis die Gefahr vorüber ist und dann in die Heimat zurückkehren. Das hat sogar die Größte Führerin aller Zeiten gesagt.

Trotzdem: Respekt! Und wir konnten gerade mal knapp die Hälfte des Artikels lesen. Wer weiß, wie viele Lügen darin noch verborgen sein mögen. Gegen Ende des sichtbare Teils kommt noch eine: Viktor Orban und Jarosław Kaczyński seien „autoritäre Staatenlenker“. Das Wort „Diktator“ hat Olli sich wohl nicht getraut, aber genau das ist natürlich gemeint. Abgesehen davon, daß der Pole gar kein politisches Amt hat, kann die Bevölkerung in Ungarn und Polen diese Leute alle vier Jahre abwählen. Gerade Orban erfreut sich aber großer Beliebtheit, und die polnische Regierungspartei braucht auch keine Angst haben, die nächste Wahl zu verlieren. Und das liegt nicht zuletzt daran, daß man in Ungarn und Polen nicht fürchten muß, beim Besuch eines Weihnachtsmarktes von einem irren Moslem überfahren zu werden.

Oliver Gehrs dürfte sich mit seinem Artikel jedenfalls endgültig für höhere Aufgaben beim LUEGEL oder der ZEIT qualifiziert haben.

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